Martin Schöller hat vier Jahre in einer lymphologischen Klinik gearbeitet. Sein zentraler Punkt: Bei der Lymphdrainage wird nie gerieben und nie geölt – mehr Durchblutung lässt den Körper mehr Lymphflüssigkeit produzieren. Heinz Friess ergänzt die Cellulite-Wickel im Wellness-Rahmen.
Allgemeine Vorkenntnisse bzw. Erfahrungen im Massage-, Wellness- oder Kosmetikbereich sind wünschenswert, aber nicht erforderlich.
Vor den Griffen steht eine Entlastung: Sie müssen keine Lymphbahn suchen. Die Schaubilder zeigen nur das grobe Netz – „nimmt man eine Landkarte, dann hat man die Autobahnen. Die Landstraßen und die Feldwege, die sind nicht aufgezeichnet.“ Tatsächlich liegen die Bahnen wie ein Geflecht im ganzen Körper verteilt. Wichtiger als Auswendiglernen ist die Richtung: Der letzte Schwung jedes Kreises muss dorthin gehen, wo die Flüssigkeit hinsoll. Gearbeitet wird in Rückenlage, weil auf der Rückseite nur Ausläufer liegen und alles nach vorne abtransportiert wird. Die Beine hochzulagern bringt übrigens nichts – die Leisten-Lymphknoten können die Menge gar nicht aufnehmen, die dann ankommt.
Staatlich geprüfter Masseur und medizinischer Bademeister, Medizinischer Trainingstherapeut und Lymphdrainagetherapeut (ML/KPE). Klinikerfahrung in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt/Main und im Lymphologischen Reha-Zentrum Bad Nauheim.
Heinz Friess: Ausbildung zum Reformhausfachkaufmann, 30 Jahre selbständig mit eigenem Reformhaus am Bodensee, Ausbildung zum Neuform Diätberater, Übungsleiter 5 Elemente Yoga.