Ohne Creme und Öl darf nicht gerieben werden – deshalb arbeitet Martin Schöller mit stehenden Kreisen, die nur die Haut bewegen. Auf dem Massagestuhl zeigt er den Ablauf einer Ganzkörpermassage: Trapezius, Rücken, Arme, Kopf und Beine – im Büro auf 15 Minuten kürzbar.
Geeignet für alle, die ihre Behandlungsmöglichkeiten erweitern wollen.
Für diesen Kurs sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Die Zeiten unterscheiden sich entsprechend deutlich. Im Büro sind es „etwa eine Viertelstunde, vielleicht 20 Minuten maximal“. Beim vollständigen Ablauf, wie er im Kurs gezeigt wird, „kann es schon auch mal eine Dreiviertelstunde dauern, je nachdem, wie lange man sich auch für die einzelnen Schritte Zeit nimmt“.
Der Ziehharmonikagriff arbeitet sogar auf der falschen Seite: Eine Hand liegt an der Schulter, die andere am Beckenkamm, beide schieben zusammen – „sodass auf der gegenüberliegenden Seite eine leichte Dehnung entsteht“. Und wo mit dem Ellbogen gearbeitet wird, sichert die zweite Hand ihn ab, damit er nicht abrutscht.
Eine zweite Hürde ist der Kunde selbst. Den Arm loszulassen fällt vielen schwer – sie behalten ihn lieber selbst unter Kontrolle. Die Reihenfolge im Kurs ist bewusst so gebaut, dass ein Schritt auf den anderen folgt, und Schöller rät, sich daran zu halten – nach drei, vier Durchgängen sei sie „schon fast selbsterklärend“. Sein Fazit fällt unspektakulär aus: „Nonplusultra ist eben das Üben und immer Wiederholen der ganzen Massage.“
Staatlich geprüfter Masseur und medizinischer Bademeister, Medizinischer Trainingstherapeut und Lymphdrainagetherapeut (ML/KPE). Klinikerfahrung in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt/Main und im Lymphologischen Reha-Zentrum Bad Nauheim.